Messtaster
Messtaster sind elektronische Wegaufnehmer, die das zu messende Objekt berühren.
Tastend zu messen hat viele Vorteile und einige Nachteile. Bei weichen Oberflächen ist die Tastkraft manchmal problematisch und bei sehr empfindlichen Oberflächen besteht die Gefahr, dass Beschädigungen entstehen. Gegenüber nichtberührenden Sensoren sind elektronische Taster aber oft extrem genau und preiswert.
Messtaster lassen sich nach der Art des integrierten Wegaufnehmers / Maßstabes unterscheiden: Alle Messtaster besitzen ein präzise geführte Schubstange und einen integrierten Wegaufnehmer, der mit dem Messobjekt aber nie in Berührung kommt.
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| Induktive Messtaster bestehen aus einem präzisionskugelgeführten Taststift mit Ferritkern. Dieser verändert die Induktivität des im Gehäuse integrierten Spulensystems. Die Induktivität ist direkt proportional zum Messweg. Das berührungslose induktive Messprinzip erlaubt Auflösungen bis zu wenigen Nanometern. Die Präzisionskugelführungen garantieren Wiederholbarkeiten von 0,01 µm. Das ideale Preis- / Leistungsverhältnis macht sie zu einem der bevorzugten Sensoren in Multisensoranwendungen. |
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Messwege 1-10 mm
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Inkrementelle Messtaster von Magnescale (ehemals Sony) besitzen ein hochauflösendes magnetisches Messsystem, das für den rauhen Fertigungseinsatz und hochgenaue Laboranwendungen gleichermaßen geeignet ist.
Durch die hohe Qualität der Maßstäbe erreichen Inkrementelle Systeme sehr gute Linearitäten über lange Wege (z.B. ±0,75 µm auf 12 mm).
Von Magnescale erhalten Sie auch lineare Masstäbe mit Messbereichen von 0,015 m bis zu 30 m. |
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Messwege 2-205 mm
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| Potentiometrische Messtaster besitzen einen hochgenauen Wegaufnehmer mit Widerstands- und Kollektorbahn aus leitendem Kunststoff, für die direkte, genaue Messung von Wegen. Es sind sehr schnelle absolut messende Systeme mit Wiederholbarkeiten von 2-3 Mikrometern. |
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Messwege 10-100 mm |